Zen oder die Kunst, vom Rauchen zu lassen

Rezensionen


Bücher und Ansätze, die einem dabei helfen wollen, mit dem Rauchen aufzuhören, gibt es viele. Es dürfte aber nur wenige wie dieses geben. Der Autor nutzt nämlich Prinzipien des Buddhismus und der ostasiatischen Kampfkunst, um der Sucht nach der Zigarette Herr zu werden. Und das ist neu.

Das Rauchen wird hier personifiziert und einem Dämon gleichgesetzt, den es systematisch zu bekämpfen gilt. "Bekämpfen" in einem übertragenen, aber auch realen Sinn.

Schritt für Schritt begleitet Thorre Schlameus seine Leser/innen dabei, die Sucht aktiv anzugehen: sich zunächst einzugestehen, süchtig zu sein und das dann konsequent zu verändern. Am Ende eines jeden Kapitels bietet er praktische Übungen.

Geschrieben ist das Buch aus einer sehr persönlichen Sicht und den eigenen Erfahrungen des Autoren. Das macht es authentisch. Dieses Buch braucht aber die Offenheit seiner Leser/innen für die zugrunde liegenden Denkansätze. Wie bei vielen dieser Bücher, besteht die Gefahr, dass man das Buch interessiert liest, aber keine Handlung folgen lässt.

Sehr gut ist, dass auch ausführlich auf die Angst vor dem Aufhören eingegangen wird.

Für wen ist dieses Buch? Ein Buch, das wertvolle Denkanstöße und auch viele gute Argumente liefert, um das Rauchen zu beenden. Für manch einen könnte es DER Kick sein, die Sache endlich anzugehen.

Quelle: www.zeitzuleben.de